Guter Start für Levi Strauss
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In der Region Americas stiegen die Umsätze um 8 Prozent (währungsbereinigt +7 Prozent) von 504 auf 545 Millionen US-Dollar. Ein Teil des Zuwachses ging dabei auf die Übernahme von 73 Outlet-Stores der Marken Levi’s und Docker’s im vergangenen Jahr zurück. Zudem meldete der Konzern gute Geschäfte mit der Kernmarke Levi’s. Die Linien Signature und Docker’s mussten in Amerika hingegen Umsatzrückgänge hinnehmen.
In Europa legten die Umsätze um 15 Prozent (währungsbereinigt +6 Prozent) von 267 auf 306 Millionen US-Dollar zu. Auch hier spielten Einmaleffekte eine Rolle: Im vergangenen Jahr hatte Levi Strauss den vormaligen Lizenzpartner DC Company und damit das Schuh- und Accessoiresgeschäft übernommen. Weitere Umsatzzuwächse wurden mit der Expansion des eigenen Einzelhandels in der Region generiert. Geschmälert wurden diese durch sinkende Großhandelsumsätze.
In Asien fielen die Zahlen aufgrund der schwierigen Marktbedingungen weniger erfreulich aus. Zwar stieg der ausgewiesene Umsatz um 2 Prozent von 180 auf 184 Millionen US-Dollar, dafür waren allerdings ausschließlich Wechselkursveränderungen verantwortlich. Währungsbereinigt musste der Konzern einen Rückgang um 5 Prozent hinnehmen.
Aufgrund deutlich höherer Ausgaben für die Retail-Expansion und groß angelegte Werbekampagnen stieg der operative Gewinn lediglich von 106,0 auf 107,3 Millionen US-Dollar. Der Quartalsüberschuss wuchs nicht zuletzt aufgrund von Währungseffekten um 17 Prozent von 48 auf 56 Millionen US-Dollar.
Konzernchef John Anderson sprach angesichts der vorgelegten Zahlen von einem „guten Start“ ins neue Geschäftsjahr. Er kündigte an, dass Levi Strauss trotz der vielerorts noch widrigen Marktbedingungen weiter investieren wolle. „Diese Investitionen werden kurzfristig Druck auf das Ergebnis ausüben, aber sie sind notwendig, um nachhaltiges und profitables Wachstum zu erreichen,“ betonte Anderson.
Foto: Levi Strauss & Co